Czasopisma Naukowe w Sieci (CNS)

Pozycja Niemieckiego Związku Olimpijskiego w systemie zarządzania sportem w Niemczech

  1. Tomasz Matras ORCiD: 0000-0002-4136-2038

Abstract

DIE POSITION DES DEUTSCHEN OLIMPISCHEN SPORTBUNDES IM SYSTEM DER SPORTVERWALTUNG IN DEUTSCHLAND

Sport und Körperkultur wurden bereits zum Identitätsbestandteil des gegenwärtigen Deutschlands. Um Aufgaben aus diesem Bereich wirksam zu realisieren, werden spezialisierte Institutionen benötigt. In Deutschland erfüllt die Landesregierung diese Rolle nur beschränkt. Einen wesentlich größeren Einfluss haben die sozialen Organisationen. Dazu gehören Klubs, Verbände und Sportvereine. Das bedeutet nicht, dass sich die Politiker für die Sportverwaltung überhaupt nicht interessierten. Die überwiegende Zahl der Klubs und Sportvereine wird mit öffentlichen Mitteln finanziert, deshalb beteiligen sie sich aktiv an der Diskussion über die Entwicklungsrichtungen der Körperkultur und des Sports. Das politische Engagement hat aktuell keinen Charakter rechtlich geltender Normen, es wird jedoch in Form von Empfehlungen und Druckausübung realisiert. Es kam zu einer charakteristischen Evolution, zur Änderung der Einstellung — von der Situation, in der der Staat aktiv auf den Sport einwirkte zum Modell, wenn zahlreiche Einheiten auf diesem Gebiet parallel agieren. Gleichzeitige Tätigkeit vieler Strukturen hat jedoch zur Folge, dass widersprüchliche Entwicklungskonzepte entstehen. Das Bedürfnis einer gewissen Standarisierung bewegte die Aktivisten, eine zentrale, für den Sport verantwortliche Institution zu gründen, so entstand 2006 der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB). Früher lagen die Kompetenzen verteilt, vor allem zwischen dem Nationalen Olympischen Komitee (NOK) und dem Deutschen Sportbund (DSB). Der Zusammenschluss dieser Einheiten führte zur Entstehung des aktuellen Systems, das jedoch durch viele Aktivisten und Sportler kritisiert wird. Die auftauchenden Argumente für die Unwirksamkeit der gewählten Lösung können darauf hindeuten, dass die Reformen noch nicht abgeschlossen wurden.
Das gewählte institutionelle Modell ist besonders wichtig, wenn es um die Sportpopularität geht. Die deutsche Gesellschaft zeichnet sich europaweit durch eine sehr große Aktivität im Bereich der breit verstandenen Körperkultur aus. DOSB koordiniert die Tätigkeit von rund 91000 Sportvereinen und Klubs mit mehr als 27 Millionen Mitgliedschaften. Das macht ihn zu der größten öffentlichen Organisation in Deutschland und zu der Hauptsportföderation in Europa. Aufgrund der Gesamtkompetenzen des DOSB kann festgestellt werden, dass er die den nationalen Olympischen Komitees im Bereich der internationalen Kontakte zuerkannten Rechte und Befugnisse in Anspruch nimmt, die intern den Sportministerien zustehen. Die Hauptaufgabe des DOSB ist, die Entwicklungsrichtungen zu nennen und die Arbeit der im Sportbereich tätigen Institutionen zu koordinieren. Er ist eine Plattform der Zusammenarbeit der Bundesregierung und der Landesregierungen mit den Sportbunden. Obwohl er über keine Instrumente verfügt, sich in die Interna der Sportvereine zu engagieren, ist er berechtigt, ihnen bestimmte Ziele und Entwicklungsrichtungen zu setzen. DOSB beteiligt sich auch an Projekten betreffend die Körperkultur, die mit der Gesundheitspolitik und der Bildung verbunden sind.

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Niemcoznawstwo

21, 2013

Strony od 59 do 73

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