KOWALSKI I SCHMIDT — TELEWIZYJNE SPOTKANIA NA STYKU KULTUR

  1. Aleksandra Rosiak

Abstract

KOWALSKI TRIFFT SCHMIDT — FERNSEHTREFFEN AM BERÜHRUNGSPUNKT VON ZWEI KULTUREN

Der Artikel Kowalski trifft Schmidt — Fernsehtreffen am Berührungspunkt von zwei Kulturen betrifft das einzige Fernsehprogramm, das für die Zuschauer in Polen und Deutschland wesentliche Probleme aufgreift und auf beiden Seiten der Oder emittiert wird. Das Magazin Kowalski trifft Schmidt entsteht seit 1993 in Zusammenarbeit des Polnischen Fernsehens und des deutschen Rundfunks Berlin Brandenburg. Der Grundgedanke, der seinen Erschaffern vorangeht, ist das Klarmachen den Polen und Deutschen, dass sie miteinander viel Gemeinsames haben und sie Vieles verbindet, obwohl immer noch sie Vieles auch unterscheidet.
Das Programm strebt danach zu zeigen, wie das Leben im Nachbarland aussieht. Es strebt auch beide Kulturen, die Mentalität, Traditionen und Faktoren, die die Gegenwart bilden, anzunähern, und dadurch den Kampf mit den Stereotypen aufzunehmen, die immer noch im Bewusstsein der polnischen und deutschen Gesellschaft anwesend sind. Das Programm wurde mehrmals ausgezeichnet für die positive Rolle, die es in den polnisch-deutschen Beziehungen spielte.
Das Hauptziel des Artikels ist das Vertrautmachen des Lesers mit dem Einfluss, welchen das grenzüberschreitende Magazin Kowalski trifft Schmidt auf die gegenseitige Wahrnehmung der Polen und Deutschen ausübt. Die im Text erfasste Analyse des Inhalts des Programms, seiner Ziele, der Realisierungsmethoden sowie Schlüsse, die aus den von der Autorin durchgeführten Untersuchungen gezogen werden können, ermöglichen das Verstehen der positiven Rolle der Sendung für die polnisch-deutschen Beziehungen auf der Ebene beider Gesellschaften.
Im ersten Teil des Artikels ist die Charakteristik des Programms Kowalski trifft Schmidt enthalten. Darin kann man Informationen über die Entstehungsgeschichte des Programms, über sein Ziel, die Thematik und das Profil, die Autoren, die Realisierungsweise sowie Führung fi nden. Diese Inhalte werden durch die Analyse der Zuschauer des Magazins sowie die Ergebnisse der Untersuchung der Beschaubarkeit als auch der Programmresonanz ergänzt. Das grundlegende Quellenmaterial, worauf sich der erste Teil des Artikels stützt, waren die Szenarien für die einzelnen Programmfortsetzungen sowie die Fortsetzungen, selbst aufgenommen auf den TV-Bändern. Zusätzlich stützte sich die Autorin auf die geführten Gespräche mit den Autoren des Magazins, als auch auf die Ergebnisse der unter den Zuschauern durchgeführten Untersuchungen, welche sie vom Rundfunk RBB erhalten hat.
Im zweiten Teil wird das Bild der Polen und Deutschen beschrieben, das aus dem Programm Kowalski trifft Schmidt hervorgeht. Um ein breites und volles Bild der im Magazin dargestellten Nachbarn zu gewinnen, hat die Autorin sehr genau einige Dutzend Fortsetzungen der Sendung analysiert. Ein folgendes Element dieses Teils bilden die Ergebnisse der Focus-Untersuchungen (ausführliche Untersuchungen betreffend den Empfang des Programms von den Zuschauern), durchgeführt vom Rundfunk RBB. Eine weitere Ergänzung bilden die Ergebnisse von Umfragen, die unter den polnischen Zuschauern dieses Programms von der Autorin für Bedürfnisse der Arbeit durchgeführt wurden.

Product unavailable

This article

Niemcoznawstwo

18, 2010

Pages from 249 to 266

Other articles by author

Google Scholar

zamknij

Your cart (products: 0)

No products in cart

Your cart Checkout