OPINIA PUBLICZNA W NIEMCZECH WOBEC WYBUCHU I PIERWSZYCH TYGODNI I WOJNY ŚWIATOWEJ

  1. Tadeusz Lebioda ORCiD: 0000-0003-1347-5470

Abstract

MEINUNG DER ÖFFENTLICHKEIT IN DEUTSCHLAND ÜBER DEN KRIEGSAUSBRUCH UND DIE ERSTEN WOCHEN DES ERSTEN WELTKRIEGES

Als am 1. August 1914 der erste Weltkrieg unvermeidlich wurde, unternahmen der Kanzler des II. Reiches Theobald von Bethmann-Hollweg zusammen mit dem Kaiser Wilhelm II. aktive Tätigkeiten das ganze deutsche Volk um die Herrschaft zu mobilisieren. Die Entscheidungen der internationalen Politik, die sich in den Abgeschiedenheiten der Kabinette der europäischen Großmächte abspielten, bemühte sich die deutsche Regierung im für sich vorteilhaftesten Licht der heimischen Öffentlichkeit zu übermitteln. Diese Aufgabe war insofern erleichtert, dass bereits seit Ende des 19. Jahrhunderts die Amtspropaganda mit Hilfe der offi ziellen bzw. durch die Regierung kontrollierten Presseorgane wie „Wolffsche Telegraphenbüro“ oder „Berliner Lokalanzeiger“ und „Frankfurter Zeitung“ in der breiten Öffentlichkeit starke patriotische Stimmung entfl ammte, die zum Zeitpunkt des Kriegsausbruchs und in seinen ersten Wochen explodierten.
In Anlehnung an die Pressemeldungen des ersten Monats des Krieges bemüht sich der Artikel die Atmosphäre sowie die Stimmungen der deutschen Öffentlichkeit zu rekonstruieren und getreu in solchen Sachen wiederzugeben wie: Überzeugung von der Verantwortlichkeit Russlands und seiner Verbündeten für den Kriegsausbruch, Begründung für die Notwendigkeit des Präventiv einmarschs in Luxemburg und Belgien sowie Reaktion auf die ersten von der Reichswehr davongetragenen Kriegserfolge bei Ličge und in Antwerpen, in Nordfrankreich und im Gebiet der Festungen Verdun und Metz. Das Bild der Pressemeldungen sowie der Reaktionen und öffentlichen Stimmungen in Deutschland gegenüber dem mit schnellen Schritten kommenden Triumph wird bis zum Moment des Anmarschierens der deutschen Truppen bei Paris gegen Ende August 1914 gebracht.

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18, 2010

Pages from 153 to 170

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